News

12.10.2017


Rotes Eichhörnchen aus Basel (© Marcus Bohler / wildenachbarn.ch)

Im Rahmen der ‚ÄěAktion Eichh√∂rnchen‚Äú wird die Bev√∂lkerung in der Schweiz und Liechtensteins aufgerufen, Eichh√∂rnchen-Beobachtungen auf der Meldeplattform s√§ugetieratlas.wildenachbarn.ch zu melden. Als zus√§tzliche Information ist die Fellfarbe der Eichh√∂rnchen gefragt: Ist der Pelz fuchsrot oder braunschwarz? Die Meldungen fliessen in den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Die Verbreitungskarte der Eichhörnchen ist auch deshalb von Interesse, weil die nordamerikanischen Grauhörnchen auf dem europäischen Kontinent auf dem Vormarsch sind. Noch haben sie die Schweiz nicht erreicht. Aber in Norditalien lebt bereits seit ein paar Jahren eine Population der gebietsfremden Grauhörnchen. Sie sind etwas grösser als die einheimischen Eichhörnchen und konkurrenzstärker. In Grossbritannien haben sie die Eichhörnchen weitestgehend verdrängt.


Nordamerikanisches Grauhörnchen (© Sandra Gloor / wildenachbarn.ch)

10.09.2017


In die Fotofalle getappt: Die Wildschweinbande auf nächtlicher Tour am Aarauer Zollrain (© ZVG).

Eine ganze Wildschwein-Rotte wurde mit der √úberwachungskamera der Polizei fotografiert, wie sie mitten in der Nacht durch ein Stadtquartier streift (Bericht der Aargauer Zeitung vom 8.9.2017).

10.09.2017


Zur Bestimmung von Alter, Art und Geschlecht bet√§ubt J√ľrg Paul M√ľller die M√§use mit √Ąther. Bild: Nicola Pitaro

Der Schweizer Beobachter begleitete den Wildtierbiologen J√ľrg Paul M√ľller bei den Feldarbeiten f√ľr den neuen S√§ugetieratlas. Aufgerufen wird dabei auch, Beobachtungen von S√§ugetieren auf www.wildenachbarn.ch zu melden.

Artikel im Beobachter vom 28.8.2017.

07.09.2017

F√ľnf Jahre hat der Bundesrat f√ľr die Erarbeitung eines Aktionsplans f√ľr die Umsetzung der "Strategie Biodiversit√§t Schweiz" ben√∂tigt. Wichtige Stakeholder aus der Zivilgesellschaft wurden deshalb Anfangs 2017 selber aktiv und erarbeiteten einen eigenen, fachlich breit abgest√ľtzten Aktionsplan den sie am 4. September der √Ėffentlichkeit pr√§sentierten. Wenige Tage sp√§ter hat nun auch der Bundesrat seinen offiziellen Aktionsplan verabschiedet. Fazit der Umweltorganisationen nach der ersten Pr√ľfung der vorgeschlagenen Massnahmen: Nach einem Dutzend Jahren hat der Berg eine Maus geboren, zu unverbindlich sind die vorgeschlagenen Massnahmen, zu bescheiden die zur Verf√ľgung stehenden Gelder.

Am 4. Sept. 2017 haben die drei grossen Umweltverb√§nde der Schweiz WWF, Birdlife Schweiz und Pro Natura haben einen eigenen¬†ausf√ľhrlichen Aktionsplan der Zivilgesellschaft ver√∂ffentlicht.

Am 6. Sept. 2017 verabschiedete der Schweizer Bundesrat den offiziellen Aktionsplan zur Strategie Biodiversität Schweiz.

Am 7. Sept. 2017 publizierten die Umweltverbände ihre Reaktion auf den offiziellen Aktionsplan des Bundesrats.

04.09.2017

StadtWildTiere Wien im Zoo Vienna Schönbrunn

Am 2. und 3. September fanden im Zoo Vienna Schönbrunn die alljährlichen Artenschutztage statt. Der Tiergarten und diverse Artenschutzprojekte präsentierten ihre interessante Arbeit. Auch das Projekt StadtWildTiere war mit einem Infostand in der Tiergartenallee mit dabei. 

StadtWildTiere Z√ľrich im Zoo Z√ľrich

Am gleichen Wochenende waren die StadtWildTiere Z√ľrich im Zoo Z√ľrich anl√§sslich des Wochenendes "Going wild" und der langen Nacht der Mueeen. Hunderte von kleinen und grossen Zoobesucherinnen und Zoobesuchern konnten sich √ľber Wildtiere im Siedlungsraum informieren, Felle streicheln, Fuchs- und Dachssch√§del vergleichen oder ein Gl√ľcksrad drehen und einen kleinen Wildtierpreis gewinnen.

31.08.2017


Spechtschmiede (c) Cornelia H√ľrzeler / stadtwildtiere.ch

Die StadtNaturBeobachterin Cornelia H√ľrzeler hat eine interessante Bildfolge in die StadtWildTiere-Galerie hochgeladen. Auf den Bildern ist eine Spechtschmiede zu sehen. Solche Stellen nutzen Spechte, um Objekte wie N√ľsse, Zapfen oder K√§fer einzuklemmen, damit sie diese bearbeiten und dann verzehren k√∂nnen.

16.08.2017

Gem√§√ü einer Medienmitteilung des Kantons Neuenburg wurde Anfang August ein Mann in Neuenburg von einer Fledermaus gebissen. Er hatte das Tier geschw√§cht am Boden gefunden. Zum Gl√ľck begab sich der Tierfreund sofort ins Spital, wo er vorsichtshalber gegen Tollwut geimpft wurde. Wie die Untersuchung der Fledermaus sp√§ter ergab, war sie tats√§chlich mit dem Tollwutvirus infiziert.

Der Kanton Neuenburg weist darauf hin, dass Wildtiere nie von Hand angefasst werden sollen.

Fledermaustollwut ist sehr selten und eine andere Tollwutform als die Tollwut, welche bei F√ľchsen auftritt. Die Gefahr f√ľr Menschen ist verschwindend klein, solange sie Flederm√§use nicht von Hand anfassen.

Information¬†des Bundesamtes f√ľr Landwirtschaft und Veterin√§rwesen BLV
Weitere Informationen zur Fuchstollwut

16.08.2017


Hermelin ( (c) Adolf Maissen / wildenachbarn.ch)

Dem Naturbeobachter Adolf Maissen sind in der Nähe von Lauterbrunnen im Berner Oberland seltene Aufnahmen gelungen: ein Hermelin in freier Wildbahn (Bilder aus der Galerie von www.wildenachbarn.ch). Dabei ist die Art gar nicht so selten, aber so flink und meist in Deckung unterwegs, dass Begegnungen mit diesem kleinen Raubtier, das zur Familie der Marder gehört, trotzdem nicht häufig sind.

Woher der Begriff "Herumwieseln" kommt, zeigen die Aufnahmen von Ian Ellis, der in der N√§he von Boston / UK diese jungen Wiesel (English stoat = Hermelin, allerdings d√ľrfte es sich bei diesen Wieseln um Mauswiesel handeln) gefilmt hat.

09.08.2017


Abb.: Beobachungen von Gämsen auf stadtwildtiere.ch und wildenachbarn.ch (Stand 9.8.2017).

Wie das CH-Wildinfo k√ľrzlich vermeldete, sind die Gamsbest√§nde und -jagdstrecken in vielen Regionen der Schweiz r√ľckl√§ufig: "Eine Entwicklung, die nicht nur in der Schweiz, sondern auch in andern Alpenl√§ndern zu beobachten ist. Es scheint die Summe mehrerer Faktoren zu sein, die der G√§mse zusetzen" (CH-Wildinfo 2017/3).

Gleichzeitig dringen G√§msen auch immer wieder in die Ebenen vor, z.B. √ľber die H√ľgelz√ľge des Albis bis zur √úetlibergkette in der Stadt Z√ľrich. Am 8. August 2017 vermeldete ein Artikel im St.Galler Tagblatt G√§msen beim Wildpark Peter und Paul. Es wird spannend sein, die Entwicklungen weiter zu beobachten.

19.07.2017

Schweiz: Werden Goldschakale auch in Westeuropa heimisch?

Goldschakale sind nahe Verwandte der W√∂lfe. Sein bisheriges Verbreitungsgebiet reicht vom Balkan √ľber die T√ľrkei und die Arabische Halbinsel bis nach Indien und den fernen Osten. In den letzten Jahren h√§ufigen sich Beobachtungen, dass sich die Art weiter Richtung Westen ausbreitet. Auch in der Schweiz sind bereits mehrmals Goldschakale beobachtet worden.

Beitrag im Schweizer Radio

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