News

16.10.2018

Der erste Platz im Migros-Voting f√ľr Umweltprojekte steht nach einem wahren Aufholkrimi fest: Das Projekt "Wilde Nachbarn in der Schweiz" erhielt in der online-Abstimmung der Migros bis am 15. Oktober 2018 am meisten Stimmern und kann nun vollumf√§nglich umgesetzt werden! Ein herzliches Dankesch√∂n an alle, die dem Projekt ihre Stimme gegeben haben.

Die vier Projekte gemäss Reihenfolge in der Abstimmung

1. Wilde Nachbarn in der Schweiz, Verein StadtNatur
2. Nur Fische im Bach? Aqua viva
3. Filme f√ľr die Bildung, Verein Filme f√ľr die Erde
4. Singen wie die Vögel, Birdlife Schweiz.

Wof√ľr wir den Migros-Beitrag einsetzen wollen: es sollen regionale Wilde Nachbarn-Projekte in sieben neuen Regionen der Schweiz entstehen, in den drei Landesregionen und drei Landessprachen. Wir starten noch in diesem Herbst mit den Vorbereitungen.

Zum Hintergrund: Die Migros und die 5-Rappen-Plastiksäckchen

Im November 2016 ersetzte die Migros die bisherigen Einwegt√ľten durch S√§cklein aus Recyclingmaterial. Die Einweg-Plastiks√§ckchen an den Migros-Kassen kosten 5 Rappen. Damit ist es der Migros gelungen, den Verbrauch um 84% Prozent zu reduzieren. Den Gewinn, der aus dem Verkauf der Einweg-Plastiks√§ckchen erzielt wird, spendet die Migros vollumf√§nglich.

01.10.2018


Weissstorch © Jacqueline Hurt / stadtwildtiere.ch

Die Wilden Nachbarn - das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - ist eines von vier Umweltprojekten, welches die Migros 2018 mit einem namhaften Beitrag unterst√ľtzt. Nun kann jeder und jede in einer √∂ffentlichen online-Abstimmung dar√ľber abstimmen, wie hoch ein Zusatzbeitrag f√ľr die Projekte ausf√§llt. Stimmen Sie ab f√ľr die Wilden Nachbarn und erm√∂glichen Sie, dass das Projekt in weiteren Regionen lanciert werden kann! Vielen Dank!

Abtimmen und weitersagen! 

Hier geht es zur Migros-Abstimmung (einloggen, runterscrollen, abstimmen, weitersagen) 
 

30.09.2018


Feuersalamander (Bild schubini/stadtwildtiere.ch)

Diese sch√∂nen Feuersalamander hat die Beobachterin schubini auf StadtWildTiere gemeldet und dazu geschrieben: "Die Feuersalamander habe ich am Ende meiner Kellertreppe gefunden. Sie wurden von mir gerettet, da sie nicht mehr hochklettern konnten . Jetzt steht immer ein Brett zum hochklettern bereit." - Oft k√∂nnen einfache Ma√ünahmen helfen, Gefahren f√ľr Wildtiere zu entsch√§rfen.

Siehe dazu auch Newsbeitrag vom 12.9.2018

 

26.09.2018

Ein neue Studie, publiziert in der renommierten Wissenschaftszeitschrift PNAS, weist nach, dass Glyphosat, das auch bei uns am h√§ufigsten angewendete Pflanzenvernichtungsmittel, f√ľr Bienen gef√§hrlich ist. Glyphosat ist z.B. ein Wirkstoff in Roundup, einem Pestizid der Firma Bayer (ehemals Monsanto).

Die Internationale Agentur f√ľr Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), stufte Glyphosat im M√§rz 2015 als ‚Äěwahrscheinlich krebserregend‚Äú ein. Die sch√§dliche Wirkung auf Menschen und Tiere ist jedoch nach wie vor umstritten und der Wirkstoff allgemein zugelassen.

Originalartikel im Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS)

Artikel im SPIEGEL

22.09.2018

© Markus Bohler / wildenachbarn.ch

Gestern Samstag, 22. Sept. ist im Naturmuseum Winterthur die Eichh√∂rnchen-Ausstellung gestartet. Der Stadtpr√§sident Michael K√ľnzle pers√∂nlich er√∂ffnete zusammen mit der Museumsdirektorin Daniela Zingg die sehenswerte Ausstellung. Das Museumsteam hat mit viel Liebe f√ľrs Detail eine F√ľlle von spannenden Informationen rund um das Eichh√∂rnchen zusammengetragen. Auch die StadtWildTiere Winterthur tragen mit Daten von Winterthurer Eichh√∂rnchenbeobachtungen zur Ausstellung bei. Die Ausstellung, die noch bis Fr√ľhling 2019 l√§uft, ist f√ľr alle Wildtierinteressierte unbedingt einen Besuch wert.

Weitere Informationen zur Ausstellung im Naturmuseum Winterthur

12.09.2018

Sch√§chte und offene Gruben mit steilen W√§nden sind eine Gefahr f√ľr kleine Wildtiere wie z.B. Amphibien. Sie fallen hinein und k√∂nnen nicht mehr herauskriechen. Eine einfache Ausstiegshilfe wie ein Brett in einem alten Gartenteich oder dieses gelochte Blech im Wasserschacht sind eine ebenso einfache wie lebensrettende Massnahme. Das Beispiel stammt aus dem Friedhof Nordheim in Z√ľrich.

Detailsinformationen zu Ausstiegshilfen f√ľr Amphibien

Vermeiden von Gefahren f√ľr Igel und andere kleine Fussg√§nger, Merkblatt

06.09.2018

Wir freuen uns riesig: Das Projekt Wilde Nachbarn ‚Äď die Meldeplattform f√ľr Wildtierbeobachtungen aus l√§ndlichen Siedlungsgebieten und das Schwesterprojekt der StadtWildTiere - wurde von der Migros als eines von vier Umwelt-Projekten ausgew√§hlt, das 2018 aus dem Gewinn des 5-Rappen-Plastiks√§ckchen-Verkaufs unterst√ľtzt wird. Der Basis-Beitrag ist f√ľr jedes Projekt 100‚Äė000.-!

Nun entscheidet eine online-Abstimmung¬†(sie l√§uft noch bis am 16. Okt. 2018!) √ľber die H√∂he einer zus√§tzlichen Unterst√ľtzung f√ľr die vier ausgew√§hlten Projekte:

  • Der 1. Platz erh√§lt zus√§tzlich 50‚Äė000.-
  • der 2. Platz 30‚Äė000.-
  • der 3. Platz 20‚Äė000.-.
  • der 4. Platz erh√§lt den Basis-Beitrag

Auch Sie können mitbestimmen, ob die Wilden Nachbarn in neuen Regionen und in drei Landessprachen gestartet werden können.

Die Wilden Nachbarn wollen mit der Beobachtungsmeldeplattform

  • Wildtiere im Siedlungsraum f√ľr alle erlebbar machen,
  • Wissensl√ľcken schliessen mit Projekten zu Tierarten wie Igel, Eichh√∂rnchen und Wildbienen
  • Mit konkreten Massnahmen Biodiversit√§t im Siedlungsraum und anderswo f√∂rdern

Die Abstimmung ist am 06.09.2018 gestartet und dauert bis am 16.10.2018 auf der Migros-Webseite.
Wir freuen uns √ľber jede Stimme, die f√ľr unser Projekt ‚ÄěWilde Nachbarn in der Schweiz‚Äú abgegeben wird.

Herzlichen Dank - f√ľrs Abstimmen und Weitersagen!
Anouk Taucher, Adrian Dietrich, Sandra Gloor
und das Wilde Nachbarn-Team

Wilde Nachbarn Schweiz

Hier geht es zur Migros-Abstimmung

P.S.: Übrigens: Seit die Plastiksäckchen der Migros 5 Rappen kosten, reduzierte sich der Verbrauch um 84%. Der Gewinn, der aus dem Verkauf der Säckchen erzielt wird, spendet die Migros jährlich an ausgewählte Umweltprojekte. Dieses Jahr wird mit Einnahmen von einer halben Million gerechnet.

05.09.2018


Siebenschläfer unter einem Wellblechdach (© Mirjam Wyrsch / wildenachbarn.ch)

W√§hrend wir die warmen Sp√§tsommerabende geniessen, haben viele Wildtiere bereits mit den Wintervorbereitungen begonnen. Im Herbst bieten die einheimischen Str√§ucher, B√ľsche und B√§ume viel Nahrungf√ľr Wildtiere in Form von N√ľssen, Fr√ľchten und Samen. Oft gelingt es jetzt, die sonst nachtaktiven Siebenschl√§fer beim Anfressen des Winterspecks zu beobachten.

Im Rahmen der ‚ÄěAktion Siebenschl√§fer‚Äú wird die Bev√∂lkerung der Schweiz und Liechtensteins aufgerufen, Siebenschl√§fer und weitere Wildtiere auf der Meldeplattform s√§ugetieratlas.wildenachbarn.ch einzutragen, idealerweise mit Foto. Die Meldungen fliessen in den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Hier geht es zu weiteren Infos und zum Artporträt des Siebenschläfers.

31.08.2018

Das Vogelsterben durch das tropische Usutu-Virus setzt sich auch in diesem Jahr fort und erfasst weitere Regionen in Deutschland. Besonders Amseln sind betroffen. NABU und Tropenmediziner bitten die Bevölkerung, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. Bereits 1’500 Meldungen von Usutu-Verdachtsfälle sind beim NABU eingegangen, knapp zwei Drittel davon alleine im August.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf naturschutz.ch oder auf der Seite des NABU.

31.08.2018

© Denis Magnin / wildenachbarn.ch

Eine Taubenschw√§nzen-Beobachtungsmeldung mit wundersch√∂nen Bildern hat unsere Meldeplattform Wilde Nachbarn aus der Region Pfannenstil erreicht: Das Bild zeigt, wie das Taubenschw√§nzchen (Macroglossum stellatarum) gerade eine Bl√ľte best√§ubt. Das Taubenschw√§nzchen ist ein Schmetterling aus der Familie der Schw√§rmer. Typisch f√ľr das Taubenschw√§nzchen ist sein auff√§lliges Flugverhalten, auch Schwirrflug genannt, welches an einen Kolibri erinnert. Als Wanderfalter kann dieser Nachtfalter viele hundert Kilometer in weniger als 14 Tagen bew√§ltigen und ist in Mitteleuropa besonders Ende Juni, Mitte Juli und August/September zu beobachten.

 

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