News

18.03.2019

Am 18. März 2019 startet die Aktion «Mission B». Sie ist, laut dem Schweizer Radio und Fernsehen SRF, die Antwort auf den steten Rückgang der Biodiversität. Der Plan B für die Natur. Jede Sekunde werden in der Schweiz 0.7 Quadratmeter Grünfläche verbaut. Die Insekten sterben, die Vögel werden immer weniger.

Das gemeinsame Projekt von SRF, RSI, RTR und RTS hat zum Ziel, die Biodiversität in der Schweiz nachhaltig zu fördern. In den nächsten eineinhalb Jahren möchten die Radio- und Fernsehleute möglichst viel biodiverse Fläche dazugewinnen, in der Schmetterlinge, Vögel, Wildbienen, Eidechsen und Igel ein Zuhause finden – zusammen mit der Bevölkerung.

Mission B von SRF, RSI, RTR und RTS

11.03.2019

Welche Aussenräume wollen Wohnbaugenossenschaften? Und wie sieht es dort mit der Biodiversität aus?

In einer Befragung Deutschschweizer Wohnbaugenossenschaften wurde nach den Schwerpunkten in Planung und Unterhalt der Aussenräume gefragt. Werden dabei Ökologie und Biodiversität berücksichtigt?

Die Resultate zeigen: Ökologie und Biodiversität sind heute zwar bei vielen Wohnbaugenossenschaften ein wichtiges Thema. Doch die Befragung ergab auch, dass das Potential für eine aktive Förderung vielfältiger Grünräume noch bei weitem nicht ausgeschöpft ist. Der Bericht zeigt deshalb in einem zweiten Teil mögliche Wege auf, wie die Qualität der Grünräume sowohl für die Genossenschafterinnen und Genossenschafter als auch für die Biodiversität gefördert werden kann.

Bericht "Qualität des Grüns um Aussenraum"

27.02.2019


Bild: Mary-Pierre Ryser

Räude ist eine Milbenerkrankung, die einen starken Juckreiz verursacht. Die erkrankten Tiere kratzen sich und haben deshalb kahle Stellen am Körper, oft am Rücken beim Schwanzansatz. Die Tiere sterben durch Infektionen, welche bedingt durch die Räude, entstehen.

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um FĂĽchse im Siedlungsraum finden sich beim Fuchsratgeber.

Artikel in der Limmattaler Zeitung vom 26.2.2019

14.02.2019

Die Hürden für ein Volksbegehren sind in Bayern recht hoch: Zuerst müssen die Initiant*innen 25'000 Unterschriften sammeln. Nach deren Beglaubigung müssen sich 10 % der stimmberechtigten Bevölkerung - das sind in Bayern knapp eine Million Bürger*innen - in den lokalen Rathäusern eintragen, damit ein Volksbegehren zustande kommt.

Die Sorge um das Insektensterben und die Abnahme der Biodiversität hat es möglich gemacht: Am Volksbegehren für mehr Artenvielfalt in Bayern haben sich so viele Wahlberechtigte beteiligt wie noch nie: 1.74 Millionen Unterschriften für ein besseres Naturschutzgesetz kamen zustande, das sind 18,4 Prozent der Wahlberechtigten. Der Weg für einen Volksentscheid ist damit frei.

Laut der ZEIT ONLINE sind die Ziele des Begehrens "Rettet die Bienen" weniger Pestizide, mehr Blühwiesen, mehr öko und bio, mehr Biotopverbünde sowie eine nachhaltigere Ausbildung der Landwirte, um so Bienen und andere bedrohte Tierarten wie Feldhamster, Grashüpfer oder Frösche zu retten. Das Volksbegehren zielt auf Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz. Kritiker wie der Bauernverband warnen aber etwa vor den geforderten höheren Mindestflächen für den ökologischen Anbau.

Zum Volksbegehren "Rettet die Bienen"

Artikel in ZEIT ONLINE, 14. Feb. 2019

05.02.2019

 

 

Wir suchen: Praktikantin / Praktikanten, 100 % im Projekt StadtWildTiere im Raum Luzern, St.Gallen, ZĂĽrich, Aargau

Ihre Aufgaben
  • Mitarbeit in Citizen Science-Projekten in Luzern, St.Gallen und ZĂĽrich im Rahmen der Meldeplattform StadtWildTiere.ch
  • Organisation und Koordination der Zusammenarbeit mit Freiwilligen, Schulklassen und Lehrpersonen
  • Mithilfe bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Wildtiermanagement, Naturschutz, Stadtökologie und Kommunikation
  • Diverse Feldarbeiten im Siedlungsgebiet sowie in Feld und Wald
  • UnterstĂĽtzung im BĂĽro, Management, Datenerfassung, Datenaufbereitung

 

Start: 2. Mai 2019 oder nach Vereinbarung

 

Bewerbungen bis am 28. Februar 2019 gemäss Ausschreibung.

 

Weitere Infos in der Ausschreibung.

24.01.2019


© tontantravel / wikimedia

Seit einigen Jahren wird der Goldschakal, der kleine Verwandte des Wolfs, zunehmend auch in Mitteleuropa beobachtet. Die vielen neuen Nachweise bestätigen, dass er sein Areal stetig erweitert. Zum Beispiel im Westen bis hin nach Frankreich (2017) und im Norden Europas bis nach Estland und die Niederlande.

 

Goldschakalprojekt an der Universität für Bodenkunde BOKU in Wien

Artikel im TagesAnzeiger vom 24.1.2019

Artikel in Wild und Hund, 6/2018

 

 

17.01.2019

Ein Beitrag in den Abendnachrichtem des Westschweizer Fernsehens berichtet ĂĽber die Dachse im Siedlungsraum. Anlass war die Publikation zum Thema, welche im Dezember 2018 erschienen ist, u.a. auf Basis der Daten der Meldeplattformen StadtWildTiere und Wilde Nachbarn.

 

12.01.2019


© Chur Tourismus

Eine eindrückliche Videosequenz zweigt ein grossen Hirschrudel, welches in der Stadt Chur eine Strasse überquert, während Stadtpolizei und Wildhut im Hintergrund für Sicherheit sorgen.

Chur Tourismus, Facebook, 11. Januar 2019

16.12.2018

15. Dezember 2018 - Wien im Schnee und ein Feldhase mittendrinn... ob sich in Zukunft auch in der Schweiz die Feldhasen bis mitten in die Stadt vorwagen werden? Heute wäre das noch undenkbar. - Weitere spannende Bilder zu sehen auf den Meldeplattformen von StadtWildTiere und Wilde Nachbarn Deutschland, Österreich und der Schweiz.

13.12.2018

Ende Mai 2015 startete das Projekt StadtWildTiere in Wien mit dem Aufruf Fuchsbeobachtungen zu melden. Viele Menschen beteiligten sich und schon bald wurde klar: Füchse gibt es in Wien fast überall. Wir bedanken uns bei allen Melderinnen und Meldern, die uns so tatkräftig unterstützt haben - ohne Sie wäre dieses Projekt nicht möglich!

Über 1100 Fuchsbeobachtungen aus der Wiener Bevölkerung analysierte ein Forschungsteam rund um die Wildtierökologin Theresa Walter im Rahmen des Citizen Science Projektes StadtWildTiere (www.stadtwildtiere.at). Gemeinsam konnten darin Forscher der Vetmeduni Wien und der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigen, dass Füchse bestimmte Grätzel und Umgebungen bevorzugen. Es stellte sich auch heraus, dass die Meldung von Fuchsbeobachtungen mit dem Ausbildungsgrad der Bevölkerung zusammenhing. Diese Studie wurde nun im Journal "BMC Ecology" veröffentlicht.

Städte bestehen für Wildtiere aus einem Mosaik von Landnutzungsklassen wie etwa Parks , Gärten und Straßen, die sich oftmals hinsichtlich ihres Anteils an Grünflächen aber auch hinsichtlich ihrer Nutzung durch Menschen stark unterscheiden. Die Analyse der Beobachtungen zeigte: in Gärten, Gebieten mit geringer Bebauungsdichte, Parks oder auf Plätzen waren die Wahrscheinlichkeiten für die Begegnung mit Füchsen wesentlich höher als in landwirtschaftlichen Gebieten, Industriegebieten oder Wäldern.

Da für Beobachtungen immer das Aufeinandertreffen von Wildtier und Mensch notwendig ist, wollten die Forschenden auch die menschliche Seite der Beobachtungen unter die Lupe nehmen. Im Rahmen der Analyse von soziodemographische Kennzahlen der Wiener Bevölkerung zeigte sich, dass unter anderem der Ausbildungsgrad der Bevölkerung einen Einfluss auf die Meldung von Fuchsbeobachtungen hatte. Umso mehr Menschen mit höherer Ausbildung in einem Bezirk lebten, umso mehr Fuchsbeobachtungen wurden gemeldet. Dieses Ergebnis ist für viele Citizen Science Projekte relevant, vor allem wenn Forschende verstehen wollen, wie Beobachtungsdaten entstehen und welchen räumlichen Einfluss soziodemographische Faktoren auf die Verteilung der analysierten Meldungen haben.

Die Originalpublikation kann hier nachgelesen werden: https://bmcecol.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12898-018-0207-7

 

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