News

05.05.2018

Natur macht nicht Halt vor Stadtgrenzen. Gr√ľnanlagen, die Umgebung von Wohnsiedlungen, aber auch begr√ľnte Flachd√§cher und G√§rten bieten vielen Wildtieren abwechslungsreiche Lebensr√§ume. Die Artenvielfalt in St√§dten wie Luzern, St.Gallen oder Bern ist deshalb erstaunlich gro√ü.

Melden Sie Ihre Wildtier-Beobachtungen von Luzern!

Viele Wildtiere leben versteckt oder nachtaktiv und werden deshalb von der Stadtbevölkerung oft nicht wahrgenommen. Auf stadtwildere.ch können Sie Ihre Beobachtungen melden oder herausfinden, welche Wildtiere in Ihrem Quartier oder an Ihrem Arbeitsort schon beobachtet wurden. Eine Galerie zeigt Bilder von Wildtieren aus Luzern und anderen Schweizer Städten oder Regionen und Sie finden Tipps, wie Sie selber Igel, Dachs und Co. auf die Spur kommen können.

News und Agenda von Luzern

In den News erfahren Sie, was aktuell in Sachen Wildtiere in Luzern und anderen Schweizer Städten läuft. Die Agenda gibt Hinweise auf Anlässe in Luzern und schweizweit. Ein Newsletter bietet vier Mal jährlich Informationen und Beobachtungstipps. Wir laden Sie ein, den Newsletter zu abonnieren, Ihre Beobachtungen zu melden und die faszinierende Welt der Wildtiere in den Quartieren von Luzern zu entdecken.

StadtWildTiere Luzern und "Igel gesucht" in Luzern

Das Projekt StadtWildTiere Luzern startet 2018 mit der Meldeplattform f√ľr Wildtierbeobachtungen und dem Projekt "Igel gesucht". Weitere Informationen zum Igel-Projekt, und wie Sie selber aktiv bei der Erforschung der Luzerner Igel mithelfen k√∂nnen, finden Sie auf der Infoseite zum Projekt.

13.04.2018

Das Projekt StadtWildTiere Chur wurde im April lanciert und widmet sich bereits dieses Jahr mit dem Projekt "Igel gesucht" ganz dem kleinen Fussgänger.

Initiiert wurde das Projekt in Chur von Pro Natura Graub√ľnden in Zusammenarbeit mit dem Tierheim und Tierhotel Arche, der Stadt Chur, dem Amt f√ľr Natur und Umwelt des Kanton Graub√ľnden, des WWF Graub√ľnden und dem Graub√ľndner Tierschutzverein.

26.03.2018


Feldhasen. Bild Sonja Portenier / wildenachbarn.ch

Dem Osterhasen begegnet man in der Osterzeit auf Schritt und Tritt. Doch wann haben Sie das letzte Mal einen Feldhasen beobachtet? Feldhasen-Begegnungen sind selten. Der Feldhase ist in der Schweiz gef√§hrdet und seine Bestandeszahlen sind gebietsweise r√ľckl√§ufig.

Feldhasen melden f√ľr den neuen S√§ugetieratlas

Im Rahmen der ‚ÄěAktion Feldhase‚Äú wird die Bev√∂lkerung in der Schweiz und Liechtenstein aufgerufen, Feldhasen-Beobachtungen auf der Meldeplattform s√§ugetieratlas.wildenachbarn.ch zu melden. Die Meldungen fliessen in den neuen S√§ugetieratlas der Schweiz und Liechtensteins ein, welcher zurzeit von der Schweizerischen Gesellschaft f√ľr Wildtierbiologie SGW erarbeitet wird.

Doch der Feldhase ist auch zu Ostern nicht alleine unterwegs. Die zwei nächsten Verwandten des Feldhasen in der Schweiz sind der Schneehase, welcher meist oberhalb der Waldgrenze zu beobachten ist, und das Wildkaninchen, welches nur in vereinzelten, isolierten Populationen in der Schweiz vorkommt.

Feldhasen - Schneehasen - Wildkaninchen

Der Feldhase ist der gr√∂√üte Vertreter der Hasenartigen in der Schweiz. Er ist das ganze Jahr √ľber braun-grau gef√§rbt und nutzt vor allem offene Lebensr√§ume mit Geb√ľsch und Hecken. Im Vergleich zum Feldhasen ist der Schneehase kleiner und von rundlicherer Gestalt. Besonders im wei√üen Winterpelz l√§sst er sich gut von seinem gr√∂√üeren Verwandten unterscheiden. Doch auch im gr√§ulichen Sommerfell beh√§lt der Schneehase einen wei√üen Schwanz. Der kleinste und seltenste Vertreter der Hasenartigen in der Schweiz ist das Wildkaninchen, die Wildform der Hauskaninchen. Es kommt nur in isolierten Populationen im Wallis und bei Basel vor.

Feldhasenförderung ist möglich

Die R√ľckgang der Feldhasen hat eng mit der Intensivierung der Landwirtschaft zu tun. Lange war unklar, wie Feldhasen wirksam gesch√ľtzt und gef√∂rdert werden k√∂nnen. Im Basler Projekt ‚ÄěHopp Hase‚Äú wurden, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, Massnahmen entwickelt, wie es gelingen kann, dass sich die Feldhasenbest√§nde wieder erholen k√∂nnen.

 

Buch zum Them: 

Darius Weber: Feldhasen fördern funktioniert! Schlussfolgerungen aus dem Projekt HOPP HASE in der Nordwestschweiz
ISBN: 978-3-258-08030-7, Haupt Verlag, Bristol-Schriftenreihe 53, 1. Auflage 2017, 124 Seiten. Erhältlich im Buchhandel.

 

19.03.2018

P√ľnktlich zur Osterzeit suchen wir Feldhasen und Wildkaninchen. Helfen Sie mit und melden Sie Ihre Beobachtungen!

 

 

 

 

 

Foto: Wildkaninchen (c) pixabay

Möchten Sie an der Aktion teilnehmen, tragen Sie im Kommentarfeld der Meldung "Osteraktion" ein. Unter allen Teilnehmenden verlosen wir wilde Preise!

Die Aktion läuft vom 16.März bis 8. April.

 

17.03.2018


Eichhörnchen in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vom 25.2.2018

Die Tagesschau-Hauptausgabe berichtet vom Aufruf f√ľr den neuen S√§uegtieratlas der Schweiz und Liechtenstein an die Schweizer Bev√∂lkerung, Eichh√∂rnchen zu melden, mit Bildern, auf denen man die Farbe der Eichh√∂rnchen sehen kann.

Link zum Tagesschaubeitrag des Schweizer Fernsehens

06.03.2018

 

© Ueli Schoch / wildenachbarn.ch

Schweiz: Ziel √ľbertroffen beim Crowdfundingprojekt ‚ÄěWilde Nachbarn entdecken‚Äú!

 

Mit einem fantastischen Betrag von CHF 22‚Äė128.-endete das Crowdfundingprojekt ‚ÄěWilde Nachbarn entdecken‚Äú heute erfolgreich! Wir m√∂chten uns herzlich bei allen Unterst√ľtzern bedanken ‚Äď f√ľrs Spenden, fleissige Herumerz√§hlen und Daumen dr√ľcken.

 

Dem Wildtierkamera-Verleih steht somit nichts mehr im Weg und wir freuen uns nun darauf, mit dessen Planung zu beginnen.

20.02.2018

Dank den Beitr√§gen von 85 Unterst√ľtzerInnen wurde im Crowdfundingprojekt "Wilde Nachbarn entdecken" heute Mittag der Zielbetrag von 10'000.- geknackt und von der Gebert R√ľf-Stiftung umgehend verdoppelt! Grandios! Das Projekt startet durch und strebt in den verbleibenden 13 Tagen 23'000.- an, mit dem Ziel, eine Super-Wildtierkamera ins Ausleih-Sortiment aufzunehmen.

Diese ¬ęSuperwildtierkamera¬Ľ kann die Bilder direkt √ľber das GSM-Handynetz √ľbertragen: Sobald die Wildtierkamera ein Bild macht, kann man es somit gleich auf dem Handy betrachten. Neugierige wissen so immer sofort, was sich vor der Kamera abspielt und die Wildtierkamera kann l√§nger unbesucht im Einsatz bleiben, da das Kontrollieren der Speicherkarte entf√§llt.

Es wäre fantastisch, wenn wir auch das gemeinsam erreichen können! Vielen Dank!
Hier geht's zum Projekt.

18.02.2018


Hermelin im weissen Winterkleid © J. Lampert / wildenachbarn.ch

Verschiedene Tierarten wechseln im Winter ihre Fellfarbe und tragen in der kalten Jahreszeit ein weisses Fell. Sie profitieren damit von einer perfekten Tarnung. Das ist hilfreich als Schutz gegen Feinde (z.B. beim Schneehasen) oder f√ľr die Jagd auf Beutetiere, welche den gut getarnten Beutegreifer nicht bemerken (z.B. beim Hermelin).

Was bedeutet dies nun f√ľr diese Tierarten, wenn die kalte Jahreszeit aufgrund des Klimawandels oft keine weisse Schneedecke mehr bringt? Dieser Frage ist das Team um den Biologen L. Scott Mills an der University of Montana in den USA nachgegangen und untersuchten 21 verschiedene S√§ugetier- und Vogelarten in 60 L√§ndern, die saisonale Farbwechsel vornehmen.

Artikel dazu im Science Magazin (Ausgabe 16.2.2018)

Artikel dazu in der Sonntagszeitung (Ausgabe 18.2.2018)

17.02.2018


Dachs beim Regenw√ľrmersuchen. Bild Madeleine Geiger / stadtwildtiere.ch

Fast sind wir am Ziel: es fehlen noch 1000 CHF und wir k√∂nnen unser Projekt eines Wildtierkamera-Verleihs anpacken. Noch suchen wir weitere Unterst√ľtzerinnen und Unterst√ľtzer, die mit einem Beitrag unser Vorhaben erm√∂glichen. Vielen Dank an alle, die uns bereits ihre Unterst√ľtzung zugesagt haben. Vielen Dank f√ľrs Teilen und Weitersagen.

Hier geht's zum Projekt auf Wemakeit

10.02.2018

‚ÄěWilde Nachbarn‚Äú ist Bestandteil des vom Ministerium f√ľr L√§ndlichen Raum und Verbraucherschutz gef√∂rderten Projekts ‚ÄěWildtiere im Siedlungsraum Baden-W√ľrttembergs‚Äú der Professur f√ľr Wildtier√∂kologie und Wildtiermanagement der Universit√§t Freiburg. Das Web-Portal wird in Zusammenarbeit mit dem Verein StadtNatur betreut. Damit folgt Baden-W√ľrttemberg St√§dten wie Wien, Z√ľrich und Berlin (www.berlin.StadtWildTiere.de), in denen solch eine Meldem√∂glichkeit schon besteht und von der dortigen Bev√∂lkerung gerne angenommen wird.

Nach dem Prinzip der ‚ÄěCitizen Science‚Äú gewinnen B√ľrgerinnen und B√ľrger Daten, die Forscherinnen und Forschern ein Bild von der Verteilung der einzelnen Tierarten √ľber den Siedlungsraum vermitteln. Dadurch wird es m√∂glich, R√ľckschl√ľsse auf Interaktionshotspots zu ziehen ‚Äď also Orte, an denen sich Mensch und Wildtier besonders oft begegnen. Dieses Wissen kann f√ľr das zuk√ľnftige Wildtiermanagement, mit dem Konflikten vorgebeugt werden soll, n√ľtzlich sein. Indem B√ľrger aufgerufen werden, sich an der wissenschaftlichen Forschung zu beteiligen, werden sie gleichzeitig f√ľr das Thema sensibilisiert und vielleicht sogar begeistert. Dies ist dem Forschungsteam zufolge in einer Zeit, in der ein Bezug der Menschen zur Natur schwindet, sehr wichtig.

Medienmitteilung der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vom 8. Februar 2018

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