News

12.10.2015

Citizen Science ist in aller Mund. Im aktuellen Fauna Focus Artikel wird den Fragen nachgegangen, was hinter Citizen Science steckt und weshalb gerade heute diese Methode einen Boom erlebt. Dabei werden neben den Herausforderungen die vielen Chancen und Möglichkeiten von Citizen Science aufgezeigt. Zudem wird das Projekt StadtWildTiere in einem Zoom-Beitrag vorgestellt.

 

Erhältlich bei Wildtier Schweiz unter Fauna Focus.

24.09.2015
Am 13.09.2015 wurde die 1000ste Meldung auf der Wiener StadtWildTiere Seite eingetragen. Userin WUMPL meldete uns aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk eine Waldohreulenfamilie mit tollen Fotos. Wir m√∂chten uns deswegen heute einmal bei allen StadtWildTier BeobachterInnen in √Ėsterreich und in der Schweiz f√ľr das flei√üige Eintragen der Beobachtungen und Ihren Beitrag zum Gelingen des Projektes StadtWildTiere bedanken!

 

 

 

 

31.08.2015

Wohl kaum jemand kann sich dem Zauber dieses kleinen Vogels mit den blauschimmernden Federn entziehen. Er jagt an langsam flie√üenden Gew√§ssern mit reich strukturierte Ufern nach kleinen Fischen. Dazu sitzt er auf einer Warte, wie auf dem sch√∂nen Bild von sylmar in der StadtWildTiere-Galerie und sticht pl√∂tzlich wie ein eisblauer Pfeil ins Wasser auf der Jagd nach seiner Beute. Eisv√∂gel sind in Europa eher selten. Gebietsweise scheinen sich die Best√§nde jedoch langsam zu erholen, vor allem dort, wo Kleingew√§sser renaturiert werden und gen√ľgend kleine Fische leben k√∂nnen.

27.08.2015

W√§hrend uns die Mauersegler schon wieder Richtung S√ľden verlassen haben, erlernen bei Mehl- und Rauchschwalben die letzten Jungtiere des Jahres noch das eine oder andere Flugman√∂ver, bevor es auch f√ľr sie wieder in ihre √úberwinterungsgebiete nach Afrika geht. N√§chstes Jahr im Sommer kehren sie dann wieder in unsere St√§dte zur√ľck, um an diversen Geb√§uden zu br√ľten.¬†

27.08.2015
 
Swimming Pools und Gartenteiche k√∂nnen zu verh√§ngnisvollen Fallen f√ľr kleine Wildtiere werden. Kleine Fu√üg√§nger wie Fr√∂sche, Kr√∂ten, Salamander, M√§use, Igel oder auch K√§fer fallen hinein und ertrinken elendiglich. Ausstiegshilfen k√∂nnen lebensrettend sein. Ein Brett oder ein feines Gitter k√∂nnen als Kletterhilfen gen√ľgen oder eine kleine Rampe wie der FrogLog, den eine amerikanische Firma anbietet.¬†
 
20.08.2015
 
 
Begegnungen mit Gl√ľhw√ľrmchenlarven sind selten, umso faszinierender ist die Beobachtung von StadtNaturBeobachter Daniel Keller. Die Larven des Gro√üen Gl√ľhw√ľrmchens leben r√§uberisch und ern√§hren sich von Schnecken, welche sie mit einem Giftbiss t√∂ten. Dabei k√∂nnen sie Beute √ľberw√§ltigen, die um einiges gr√∂√üer ist als sie selbst.
Laufend neue Bilder von wilden Tieren im Siedlungsraum in der Galerie.
12.08.2015


(c) Toni B√ľrgin / stadtwildtiere.ch

Ein lesenswerter Bericht in der NZZ vom 11. August 2015 erz√§hlt von den wilden Tieren in St.Gallen und vom Projekt StadtWildTiere in St.Gallen, Z√ľrich und Wien.

02.08.2015
 
 
Kaum zu glauben: Schon zieht es die Mauersegler wieder Richtung S√ľden. Vielerorts, so auch in St.Gallen, Wien und Z√ľrich, sind die meisten dieser eleganten Flugk√ľnstler bereits abgeflogen. F√ľr viele Stadtbewohner sind ihre langgezogenen, durchdringenden Rufe eng mit dem Sommer in der Stadt verbunden. Ihre Winterquartiere liegen in Afrika, s√ľdlich des √Ąquators. N√§chsten Fr√ľhling, im April werden sie wieder in unsere St√§dte zur√ľckkehren und an denselber Orten nisten wie dieses Jahr.¬†
Nistorte sind sehr wichtig f√ľr die V√∂gel und sollten auch bei Renovationen erhalten bleiben. K√ľnstliche Nisthilfen, wie die Mauerseglerboxen, oder √Ėffnungen in Fassadenhohlr√§umen (wie auf dem Bild die seitlichen Schlitze in den Zierkonsolen, Bild aus Wien), werden gern angenommen.
21.07.2015

 

In den letzten Jahren hat sich die Quagga-Muschel, vom Schwarzen Meer her kommend, in Deutschland und √Ėsterreich schnell ausgebreitet. Erstmals wurde sie nun im Rhein bei Basel nachgewiesen. Die dreieckige Muschel ist sehr konkurrenzstark und verdr√§ngt sogar die erst seit den 1960er Jahren bei uns eingewanderte Zebra- oder Wandermuschel. Auch in Wien, Bregenz und anderen gr√∂ő≤eren St√§dten entlang von Gew√§ssern k√∂nnen die Muscheln festgestellt werden. Damit k√∂nnen sie ein Problem f√ľr die Wasserversorgung werden, aber auch die heimische Gew√§sser√∂kosysteme empfindlich st√∂ren. Verbreitet werden diese Muscheln √ľber den Transport von Schiffen, insbesondere von Freizeitschiffen, wie eine Studie des Schweizer Wasserforschungsinstituts Eawag zeigt.

 

21.07.2015

  

Eindr√ľckliche Schlangenbilder erreichen uns immer wieder aus Wien. Besonders die √Ąskulapnatter, Symbol f√ľr die Humanmedizin, mit ihren durchschnittlich 120 bis 160 cm L√§nge eine der l√§ngsten Schlangen Europas, wird hier immer wieder gesichtet. In der Schweiz lebt diese ungiftige Schlage nur in den s√ľdwestlichen und s√ľdlichen Kantonen, dort kann sie jedoch ebenfalls am Siedlungsrand angetroffen werden.
 
Aber auch schöne Bilder von Ringelnattern werden auf die StadtWildTiere-Meldeplattform geladen. Sie nutzen im Siedlungsgebiet gerne Gartenteiche als Nahrungsquelle oder Komposthaufen als Eiablageplätze.
 
Die h√ľbschen Blindschleichen jedoch geh√∂ren nicht zu den Schlangen. Sie sind n√§her mit den Eidechsen verwandt.

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