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02.08.2015
 
 
Kaum zu glauben: Schon zieht es die Mauersegler wieder Richtung S√ľden. Vielerorts, so auch in St.Gallen, Wien und Z√ľrich, sind die meisten dieser eleganten Flugk√ľnstler bereits abgeflogen. F√ľr viele Stadtbewohner sind ihre langgezogenen, durchdringenden Rufe eng mit dem Sommer in der Stadt verbunden. Ihre Winterquartiere liegen in Afrika, s√ľdlich des √Ąquators. N√§chsten Fr√ľhling, im April werden sie wieder in unsere St√§dte zur√ľckkehren und an denselber Orten nisten wie dieses Jahr.¬†
Nistorte sind sehr wichtig f√ľr die V√∂gel und sollten auch bei Renovationen erhalten bleiben. K√ľnstliche Nisthilfen, wie die Mauerseglerboxen, oder √Ėffnungen in Fassadenhohlr√§umen (wie auf dem Bild die seitlichen Schlitze in den Zierkonsolen, Bild aus Wien), werden gern angenommen.
21.07.2015

 

In den letzten Jahren hat sich die Quagga-Muschel, vom Schwarzen Meer her kommend, in Deutschland und √Ėsterreich schnell ausgebreitet. Erstmals wurde sie nun im Rhein bei Basel nachgewiesen. Die dreieckige Muschel ist sehr konkurrenzstark und verdr√§ngt sogar die erst seit den 1960er Jahren bei uns eingewanderte Zebra- oder Wandermuschel. Auch in Wien, Bregenz und anderen gr√∂ő≤eren St√§dten entlang von Gew√§ssern k√∂nnen die Muscheln festgestellt werden. Damit k√∂nnen sie ein Problem f√ľr die Wasserversorgung werden, aber auch die heimische Gew√§sser√∂kosysteme empfindlich st√∂ren. Verbreitet werden diese Muscheln √ľber den Transport von Schiffen, insbesondere von Freizeitschiffen, wie eine Studie des Schweizer Wasserforschungsinstituts Eawag zeigt.

 

21.07.2015

  

Eindr√ľckliche Schlangenbilder erreichen uns immer wieder aus Wien. Besonders die √Ąskulapnatter, Symbol f√ľr die Humanmedizin, mit ihren durchschnittlich 120 bis 160 cm L√§nge eine der l√§ngsten Schlangen Europas, wird hier immer wieder gesichtet. In der Schweiz lebt diese ungiftige Schlage nur in den s√ľdwestlichen und s√ľdlichen Kantonen, dort kann sie jedoch ebenfalls am Siedlungsrand angetroffen werden.
 
Aber auch schöne Bilder von Ringelnattern werden auf die StadtWildTiere-Meldeplattform geladen. Sie nutzen im Siedlungsgebiet gerne Gartenteiche als Nahrungsquelle oder Komposthaufen als Eiablageplätze.
 
Die h√ľbschen Blindschleichen jedoch geh√∂ren nicht zu den Schlangen. Sie sind n√§her mit den Eidechsen verwandt.
20.07.2015
Wien: Seit 27. Mai sind die StadtWildTiere auch in Wien vertreten. Unglaubliche 423 Beobachtungen wurden dem Team in Wien seitdem gemeldet! Von der Maus bis zum Wildschwein ‚Äď alle Beobachtungen k√∂nnen auf der StadtWildTiere-Projektseite eingesehen werden. In Zukunft werden wir Sie hier auch √ľber spannende Wiener Wildtierbeobachtungen auf dem Laufenden halten und freuen uns √ľber Meldungen in Wien unter www.stadtwildtiere.at
20.07.2015

Noch kann der Waschb√§r in √Ėsterreich und in der Schweiz nur vereinzelt beobachtet werden. In Deutschland sind die intelligenten Pelztr√§ger jedoch schon weit verbreitet. Um der Ausbreitung der Waschb√§ren auf der Spur zu bleiben, sind Meldungen von Beobachtungen sehr wichtig. F√ľr Waschb√§ren-Meldungen bitte auf dieser Plattform die entsprechende Stadt aus w√§hlen. Vielen Dank!

Mehr zu den Waschbären auf dieser Seite.

13.07.2015

Das Wiederansiedlungsprojekt f√ľr Luchse in der Nordostschweiz Luno ist ein Erfolg. Das best√§tigt ein im vergangenen Winter durchgef√ľhrtes Fotofallen-Monitoring der Koordinationsstelle f√ľr Raubtier√∂kologie und Wildtiermanagement¬†KORA. 15 selbst√§ndige Luchse und acht Jungtiere wurden nachgewiesen.
 
Auch TURO, der Luchs der 2003 der Stadt Z√ľrich einen Besuch abgestattet hat (Bild oben), ist Teil dieser Erfolgsgeschichte: TURO war sicher Vater in den Jahren 2005, 2006 und 2008.
 
TUROs Besuch in der Stadt Z√ľrich wurde mit eindr√ľcklichen Bildern von einem SRF-Fernsehteam gefilmt.¬†
11.07.2015
 
Das Euro Bird Portal EBP ist ein Projekt des European Bird Census Council EBCC, gemeinsam getragen von 29 Institutionen von 21 verschiedenen Europäischen Ländern.
An der Partnerschaft beteiligt sind Biodiversitäts-Datenbanken und ornithologische Institutionen. Sie garantieren die zuverlässige Datensammlung von tausenden von Freiwilligen und die wissenschaftlich korrekte Auswertung und Interpretation der Daten. Das Projekt ist mit 100'000 aktiven BeobachterInnen und jährlich 30 Millionen Beobachtungsdaten das grösse Citizen Science Projekt Europas. 
11.07.2015

Dachsmutter in Olten. (c) Damian / stadtwildtiere.ch
 
Die beh√§bigen Stadtdachse leben heimlicher als ihre Verwandten, die Rotf√ľchse. Viele Stadtbewohner haben deshalb zwar schon oft einen Rotfuchs gesehen, sind aber noch nie einem Dachs begegnet.
Ganz anders ist es Damian ergangen, der im Juni gleich drei Dachse bei sich im Garten beobachtete. Er schreibt auf www.stadtwildtiere.ch: "Ich h√∂rte erst ein Fauchen und dachte, unsere Katzen streiten sich mal wieder mit anderen. Ging raus und bemerkte ein lautes Rascheln im Geb√ľsch, dazu relativ lautes Schn√ľffeln. Als ich dann die Handy-Taschenlampe angemacht habe, kamen sogleich drei Dachse aus dem Geb√ľsch..." Mehr zu dieser spannenden Beobachtung in der Galerie der StadtWildTiere.
 
19.06.2015

Seite Ende Mai ist die Wiener Webplattform stadtwildtiere.at online. Bald sind es 300 Beobachtungen, die aus Wien gemeldet wurden. Ein Blick lohnt sich auch in die Galerie, wo die aufgeschalteten Bilder nach Stadt ausgew√§hlt oder auch alle zusammen angeschaut werden k√∂nnen.¬†Die Bilder k√∂nnen auch bewertet und nach Bewertung sortiert angeschaut werden. Viel Vergn√ľgen!

08.06.2015
 
 
Die US-Regierung lanciert eine Kampagne zur Rettung der Monarchfalter. Entlang des Highways Interstate 35 von Mexiko bis Minnesota soll ein Korridor von einer Gesamtfl√§che von 800 km2 f√ľr Monarchfalter aufgewertet werden. Davon profitieren werden auch andere Pflanzen und Tiere. Die √Ėffentlichkeit ist aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen: "Jeder Hinterhof kann eine Oase f√ľr Monarchfalter und andere bl√ľtenbest√§ubende Insekten werden - auch in St√§dten", schreibt der staatliche US-Fish and Wildlife Service.
 
Auch in Europa fliegen heute viel weniger Schmetterlinge als f√ľr 50 Jahren. Mit der geeigneten Pflanzenwahl in unseren G√§rten und auf den Balkone k√∂nnen wir Schmetterlinge f√∂rdern.
Hier finden Sie weitere Informationen, worauf Sie achten können: In 10 Schritten zu Ihrem Schmetterlingsparadies.
 
 

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