News

05.01.2016

Auf der im Mai 2015 lancierten Website www.stadtwildtiere.ch wurden bis jetzt 161 Beobachtungen von S√§ugetieren und anderen Arten in St.Gallen gemeldet. Spitzenreiter sind Fuchs, Igel, Reh und Dachs. Besonders √ľberrascht hat, dass auch in St.Gallen Dachse bis weit in die Stadt hinein vorkommen und auch Bauten mitten im Siedlungsraum bekannt sind.
 
In der Galerie auf der Webseite gibt es immer wieder sch√∂ne und spannende Bilder zu entdecken, neben St.Galler Aufnahmen auch Fotos aus Z√ľrich und Wien.
 
05.01.2016
Sie beherrscht den Kopfsprung, hat F√ľsse wie Schwimmflossen und macht im Wasser Jagd auf kleine Fische und Wasserinsekten: Mit der Wasserspitzmaus (Neomys fodiens) k√ľrt Pro Natura eine aussergew√∂hnliche Bachanwohnerin zum Tier des Jahres.
 
Im Siedlungsraum wurden die kleinen Insektenfresser erst selten nachgewiesen, aber vermutlich leben sie an Wiesenbächen oder naturnah gestalteten, ausgedohlten Bachläufen, auch an flachen Teichen und anderen Gewässern. Übrigens: Auch die nah verwandten Hausspitzmäuse und Schabrackenspitzmäuse sind Stadtbewohner.
04.01.2016

Das StadtWildTiere Team w√ľnscht einen guten Start ins neue Jahr und immer gen√ľgend Aufwind unter den Fl√ľgeln! Die sch√∂ne Aufnahme entstand am 31.12.2015 in Wien.¬†

04.01.2016
Feuersalamander ist Lurch des Jahres 2016
Der Feuersalamander wurde von der Koordinationsstelle f√ľr Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (KARCH), der √Ėsterreichischen Gesellschaft f√ľr Herpetologie (√ĖGH) und der Deutsche Gesellschaft f√ľr Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum Lurch des Jahres 2016 gew√§hlt.
 
Auf unserer Meldeplattform werden immer wieder Feuersalamander eingetragen und schöne Bilder hochgeladen. Auf den Fotos sind die Unterschiede der beiden Unterarten erkennbar: nördlich der Alpen ist der gebänderte Feuersalamander heimisch, während in Wien der gefleckte Feuersalamander lebt.
Der auffällige Lurch ist besonders im Siedlungsgebiet wegen der ständigen baulichen Veränderungen und Eingriffe gefährdet.
 
05.11.2015

Im Toggenburg ist ein Wachb√§r entdeckt worden - allerdings auf traurige Art. Das Tier wurde in der Nacht auf Dienstag auf der Umfahrungsstrasse bei Ebnat-Kappel von einem Auto angefahren und get√∂tet. Ob es sich um ein wild lebendes Tier handelte oder ob der Waschb√§r aus einer privaten Haltung ausgebrochen war, ist nicht bekannt. Wildh√ľter Urs B√ľchler best√§tigte am Mittwoch einen Bericht der Toggenburger Ausgabe des St. Galler Tagblatts.
 
Der Waschb√§r ist eine nordamerikanische Tierart, die in Europa urspr√ľnglich nicht vorkommt. In Deutschland leben heute gebietsweise sehr viele Waschb√§ren, w√§hrend sich in √Ėsterreich und der Schweiz noch keine gr√∂sseren Populationen etablieren konnten.
 
Mehr Informationen zu Waschbären auf dieser Seite unter "Wildtiere der Stadt".
 
26.10.2015
Das Mauswiesel ist das kleinste Raubtier der Welt. Unheimlich wendig und schnell jagt es vor allem W√ľhlm√§use. Durch seinen schlanken K√∂rperbau ist es perfekt an die Gangsysteme seiner Beutetiere angepasst. Achtung Verwechslungsgefahr: das Hermelin (oder auch Wiesel) sieht dem Mauswiesel sehr √§hnlich, es hat jedoch immer eine schwarze Schwanzspitze!
Beobachtungen von Mauswieseln gelingen oft nur im Vorbeihuschen, umso mehr freut uns diese Meldung aus Wien.
12.10.2015

Citizen Science ist in aller Mund. Im aktuellen Fauna Focus Artikel wird den Fragen nachgegangen, was hinter Citizen Science steckt und weshalb gerade heute diese Methode einen Boom erlebt. Dabei werden neben den Herausforderungen die vielen Chancen und Möglichkeiten von Citizen Science aufgezeigt. Zudem wird das Projekt StadtWildTiere in einem Zoom-Beitrag vorgestellt.

 

Erhältlich bei Wildtier Schweiz unter Fauna Focus.

24.09.2015
Am 13.09.2015 wurde die 1000ste Meldung auf der Wiener StadtWildTiere Seite eingetragen. Userin WUMPL meldete uns aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk eine Waldohreulenfamilie mit tollen Fotos. Wir m√∂chten uns deswegen heute einmal bei allen StadtWildTier BeobachterInnen in √Ėsterreich und in der Schweiz f√ľr das flei√üige Eintragen der Beobachtungen und Ihren Beitrag zum Gelingen des Projektes StadtWildTiere bedanken!

 

 

 

 

31.08.2015

Wohl kaum jemand kann sich dem Zauber dieses kleinen Vogels mit den blauschimmernden Federn entziehen. Er jagt an langsam flie√üenden Gew√§ssern mit reich strukturierte Ufern nach kleinen Fischen. Dazu sitzt er auf einer Warte, wie auf dem sch√∂nen Bild von sylmar in der StadtWildTiere-Galerie und sticht pl√∂tzlich wie ein eisblauer Pfeil ins Wasser auf der Jagd nach seiner Beute. Eisv√∂gel sind in Europa eher selten. Gebietsweise scheinen sich die Best√§nde jedoch langsam zu erholen, vor allem dort, wo Kleingew√§sser renaturiert werden und gen√ľgend kleine Fische leben k√∂nnen.

27.08.2015

W√§hrend uns die Mauersegler schon wieder Richtung S√ľden verlassen haben, erlernen bei Mehl- und Rauchschwalben die letzten Jungtiere des Jahres noch das eine oder andere Flugman√∂ver, bevor es auch f√ľr sie wieder in ihre √úberwinterungsgebiete nach Afrika geht. N√§chstes Jahr im Sommer kehren sie dann wieder in unsere St√§dte zur√ľck, um an diversen Geb√§uden zu br√ľten.¬†

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