News

04.01.2016
Feuersalamander ist Lurch des Jahres 2016
Der Feuersalamander wurde von der Koordinationsstelle f√ľr Amphibien- und Reptilienschutz in der Schweiz (KARCH), der √Ėsterreichischen Gesellschaft f√ľr Herpetologie (√ĖGH) und der Deutsche Gesellschaft f√ľr Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum Lurch des Jahres 2016 gew√§hlt.
 
Auf unserer Meldeplattform werden immer wieder Feuersalamander eingetragen und schöne Bilder hochgeladen. Auf den Fotos sind die Unterschiede der beiden Unterarten erkennbar: nördlich der Alpen ist der gebänderte Feuersalamander heimisch, während in Wien der gefleckte Feuersalamander lebt.
Der auffällige Lurch ist besonders im Siedlungsgebiet wegen der ständigen baulichen Veränderungen und Eingriffe gefährdet.
 
05.11.2015

Im Toggenburg ist ein Wachb√§r entdeckt worden - allerdings auf traurige Art. Das Tier wurde in der Nacht auf Dienstag auf der Umfahrungsstrasse bei Ebnat-Kappel von einem Auto angefahren und get√∂tet. Ob es sich um ein wild lebendes Tier handelte oder ob der Waschb√§r aus einer privaten Haltung ausgebrochen war, ist nicht bekannt. Wildh√ľter Urs B√ľchler best√§tigte am Mittwoch einen Bericht der Toggenburger Ausgabe des St. Galler Tagblatts.
 
Der Waschb√§r ist eine nordamerikanische Tierart, die in Europa urspr√ľnglich nicht vorkommt. In Deutschland leben heute gebietsweise sehr viele Waschb√§ren, w√§hrend sich in √Ėsterreich und der Schweiz noch keine gr√∂sseren Populationen etablieren konnten.
 
Mehr Informationen zu Waschbären auf dieser Seite unter "Wildtiere der Stadt".
 
26.10.2015
Das Mauswiesel ist das kleinste Raubtier der Welt. Unheimlich wendig und schnell jagt es vor allem W√ľhlm√§use. Durch seinen schlanken K√∂rperbau ist es perfekt an die Gangsysteme seiner Beutetiere angepasst. Achtung Verwechslungsgefahr: das Hermelin (oder auch Wiesel) sieht dem Mauswiesel sehr √§hnlich, es hat jedoch immer eine schwarze Schwanzspitze!
Beobachtungen von Mauswieseln gelingen oft nur im Vorbeihuschen, umso mehr freut uns diese Meldung aus Wien.
12.10.2015

Citizen Science ist in aller Mund. Im aktuellen Fauna Focus Artikel wird den Fragen nachgegangen, was hinter Citizen Science steckt und weshalb gerade heute diese Methode einen Boom erlebt. Dabei werden neben den Herausforderungen die vielen Chancen und Möglichkeiten von Citizen Science aufgezeigt. Zudem wird das Projekt StadtWildTiere in einem Zoom-Beitrag vorgestellt.

 

Erhältlich bei Wildtier Schweiz unter Fauna Focus.

24.09.2015
Am 13.09.2015 wurde die 1000ste Meldung auf der Wiener StadtWildTiere Seite eingetragen. Userin WUMPL meldete uns aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk eine Waldohreulenfamilie mit tollen Fotos. Wir m√∂chten uns deswegen heute einmal bei allen StadtWildTier BeobachterInnen in √Ėsterreich und in der Schweiz f√ľr das flei√üige Eintragen der Beobachtungen und Ihren Beitrag zum Gelingen des Projektes StadtWildTiere bedanken!

 

 

 

 

31.08.2015

Wohl kaum jemand kann sich dem Zauber dieses kleinen Vogels mit den blauschimmernden Federn entziehen. Er jagt an langsam flie√üenden Gew√§ssern mit reich strukturierte Ufern nach kleinen Fischen. Dazu sitzt er auf einer Warte, wie auf dem sch√∂nen Bild von sylmar in der StadtWildTiere-Galerie und sticht pl√∂tzlich wie ein eisblauer Pfeil ins Wasser auf der Jagd nach seiner Beute. Eisv√∂gel sind in Europa eher selten. Gebietsweise scheinen sich die Best√§nde jedoch langsam zu erholen, vor allem dort, wo Kleingew√§sser renaturiert werden und gen√ľgend kleine Fische leben k√∂nnen.

27.08.2015

W√§hrend uns die Mauersegler schon wieder Richtung S√ľden verlassen haben, erlernen bei Mehl- und Rauchschwalben die letzten Jungtiere des Jahres noch das eine oder andere Flugman√∂ver, bevor es auch f√ľr sie wieder in ihre √úberwinterungsgebiete nach Afrika geht. N√§chstes Jahr im Sommer kehren sie dann wieder in unsere St√§dte zur√ľck, um an diversen Geb√§uden zu br√ľten.¬†

27.08.2015
 
Swimming Pools und Gartenteiche k√∂nnen zu verh√§ngnisvollen Fallen f√ľr kleine Wildtiere werden. Kleine Fu√üg√§nger wie Fr√∂sche, Kr√∂ten, Salamander, M√§use, Igel oder auch K√§fer fallen hinein und ertrinken elendiglich. Ausstiegshilfen k√∂nnen lebensrettend sein. Ein Brett oder ein feines Gitter k√∂nnen als Kletterhilfen gen√ľgen oder eine kleine Rampe wie der FrogLog, den eine amerikanische Firma anbietet.¬†
 
20.08.2015
 
 
Begegnungen mit Gl√ľhw√ľrmchenlarven sind selten, umso faszinierender ist die Beobachtung von StadtNaturBeobachter Daniel Keller. Die Larven des Gro√üen Gl√ľhw√ľrmchens leben r√§uberisch und ern√§hren sich von Schnecken, welche sie mit einem Giftbiss t√∂ten. Dabei k√∂nnen sie Beute √ľberw√§ltigen, die um einiges gr√∂√üer ist als sie selbst.
Laufend neue Bilder von wilden Tieren im Siedlungsraum in der Galerie.
12.08.2015


(c) Toni B√ľrgin / stadtwildtiere.ch

Ein lesenswerter Bericht in der NZZ vom 11. August 2015 erz√§hlt von den wilden Tieren in St.Gallen und vom Projekt StadtWildTiere in St.Gallen, Z√ľrich und Wien.

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