Feldmaus
Microtus arvalis
© geocaching.com

Lebensraum

Wiese, Obstgärten, Felder
Hecken und Waldränder

Ehemaliges Steppentier, bewohnt offene, trockene Fl√§chen in Kolonien. Eing√§nge der Bauten sind oberirdisch durch Wegnetz verbunden. Keine Erdh√ľgel, Erde wird bei den Eing√§ngen lose verstreut. Lebt im Winter auch direkt unter dem Schnee. Feldmaus frisst vorwiegend Pflanzenst√§ngel, Bl√§tter, Samen und Baumrinden. Weist gr√∂√üte Vermehrungsrate unserer Kleins√§uger auf: nach ca. 20-t√§giger Tragzeit werden 4‚Ää‚Äď‚Ää10 Junge geworfen, Weibchen nach Werfen sofort wieder befruchtungsf√§hig. Hohe Dichten mit bis √ľber 2500 Tiere‚Ää/‚Ääha m√∂glich. Beutetier f√ľr Bussard, Turmfalke, Eulen, Hermelin, Fuchs und Katze. An feuchteren Standorten kommt die nah verwandte Erdmaus (‚ÄäMicrotus agrestis) vor, im Siedlungsgebiet vermutlich entlang von Gew√§ssern mit guter Bodendeckung.

Erkennungsmerkmale 
W√ľhlmaus mit feinem Kopf und lang gestrecktem K√∂rper. Fell hell graubraun, Bauchseite graubeige, auffallend kurzer Schwanz.
Lebensraum 
Vorwiegend Wiesen und Weiden, eher trockene Standorte mit guter Bodendeckung.
Gefährdungsgrad
keine Gefährdung
√Ąhnliche Arten
Erdmaus, Schermaus, Rötelmaus
Ma√üe 

Kopf-Rumpf-L√§nge 9‚Ää‚Äď‚Ää11,5‚ÄČcm, Schwanz 2,4‚Ää‚Äď‚Ää4‚ÄČcm, Gewicht 20‚Ää‚Äď‚Ää50‚ÄČg.

Aktivit√§tszeit 
Ganzjährig aktiv; tag- und nachtaktiv
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Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch
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Fuchs. © Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch

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Wiesenbewohnerin

Die Feldmaus ist eine Bewohnerin von offenen, trockenen Flächen. Im Siedlungsgebiet kommt sie eher in Randgebieten vor mit Wiesen und Weiden und guter Bodendeckung. Feldmäuse zu entdecken ist schwierig. Am einfachsten erkundigen Sie sich nach einem Kleinsäugerspezialisten in ihrem Umfeld und begleiten diesen auf eine Fangaktion.

Feldmausspuren

Halten Sie in frisch gem√§hten Wiesen nach Eing√§ngen zu den unterirdischen Bauen und den Wegnetzen an der Oberfl√§che Ausschau. Besonders nach der Schneeschmelze sind die oberirdischen G√§nge als Erdw√ľlste meist gut sichtbar. Frisch abgenagte Grashalme und Kot deuten auf die Anwesenheit der W√ľhlm√§use hin. Die Feldmaus ist sowohl tag- als auch nachtaktiv. Gro√üe B√ľschel von Kn√§uelgras (Dactylis glomerata) in der Wiese weisen auf die Fress- und Grabaktivit√§t dieser eher zierlichen W√ľhlmaus hin.

Ein Hinweis: Die Feldmaus errichtet keine Erdh√ľgel am Ausgang des Gangsystems, die stammen von ihrer Verwandten der Schermaus oder von Maulw√ľrfen.

© Manuel R. / WikiCommons

Nest einer Feldmaus

Eine spezielle F√∂rderung der Feldmaus ist nicht n√∂tig, denn die Art kommt sehr h√§ufig vor. Feldm√§use nutzen die dichte Vegetation von B√∂schungen, Hecken, dicht bewachsenen Feldwegen und Waldr√§ndern zur Ausbreitung. Die W√ľhlmaus hat als Beutetier f√ľr viele Kleinraubtiere (z.B. Mauswiesel, Hermelin, Fuchs) und Greifv√∂gel (z.B. Steinkauz, Schleiereulen, Turmfalken) eine gewisse √∂kologische Bedeutung.

Konflikte mit dem Mensch

Feldmäuse werden lokal bekämpft, wenn sie durch ihre Gangsysteme zu starke Schäden an der Wiesenvegetation anrichten.

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Service
Betreut von SWILD
StadtWildTiere
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