Schermaus
Arvicola terrestris
© K. Märki / swild.ch

Lebensraum

Garten und Park
Wiese, Obstgärten, Felder

Auffallend gro√üe W√ľhlmaus, lebt fast ausschlie√ülich im Boden, nur ausnahmsweise an der Erdoberfl√§che. Gangsystem weit verzweigt, mit Nest und Vorratskammern. Erde wird ‚Äď im Unterschied zum Maulwurf ‚Äď zu flachen Erdh√ľgeln ausgeworfen mit √Ėffnung seitlich und schr√§g nach oben. Lebt im Winter auch direkt zwischen Schnee und Erdoberfl√§che. Nahrung: Wurzeln, Pflanzenst√§ngel und Bl√§tter. Fortpflanzung in der warmen Jahreszeit, gro√üe Schwankungen in der Populationsdichte. Hauptfeind ist das Hermelin, aber auch viele Greifv√∂gel und andere Raubtiere, besonders der Fuchs, fressen Erdm√§use, die durch starkes Benagen der Wurzeln gro√üe Sch√§den in Kulturen wie Obstb√§umen oder Ackerfr√ľchten anrichten k√∂nnen. Hauptzwischenwirt des Fuchsbandwurms.

Erkennungsmerkmale 
Gedrungener Körper mit stumpfer Schnauze, breitem Kopf und dickem Hals. Kleine Ohren kaum sichtbar. Färbung variabel.
Lebensraum 
In offenem Gelände, Wiesen oder Weiden, oft in Obstanlagen, auch in Gärten, selten im Wald.
Gefährdungsgrad
nicht gefährdet
√Ąhnliche Arten
Erdmaus, Feldmaus, Rötelmaus
Ma√üe 

Kopf-Rumpf-L√§nge 13,5‚Ää‚Äď‚Ää16,5‚ÄČcm,¬†Schwanz 5,5‚Ää‚Äď‚Ää7‚ÄČcm.

Aktivit√§tszeit 
Ganzjährig aktiv, unterirdische Lebensweise.
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Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom Haupt Verlag aus dem Buch Stadtfauna übernommen. Cover StadtFauna-Buch
1 Bilder geordnet nach
Schermaus
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Fuchs. © Stefan Wassmer / stadtwildtiere.ch

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Wiesenbewohnerin

Die Schermaus ist eine Bewohnerin von Wiesen und Weiden oder Obstanlagen. Daher ist sie im Siedlungsgebiet eher an Randgebieten zu finden. Teilweise lebt sie auch in Gärten. Schermäuse sind tag- und nachtaktiv. Ihre Beobachtung ist dennoch schwierig, da sie ihr Gangsystem kaum verlassen. Am einfachsten erkundigen Sie sich nach einem Kleinsäugerspezialisten in ihrem Umfeld und begleiten diesen auf eine Fangaktion.

Erdh√ľgel

Halten Sie in Wiesen nach Erdh√ľgeln Ausschau. Diese H√ľgel deuten auf das unterirdische Gangsystem der W√ľhlm√§use hin. Die H√ľgel der Schermaus sehen denjenigen von Maulw√ľrfen zum Verwechseln √§hnlich. Man kann sie wie folgt unterscheiden:

  • Schermaush√ľgel: Die Schermaush√ľgel sind l√§nglich und flach. Oft befinden sich darin gut sichtbar Wurzeln oder Gras, da Scherm√§use Pflanzenfresser sind und in den Grabg√§ngen nach Wurzeln und Knollen suchen. Das Ausschubloch befindet sich meist am Rand des H√ľgels.

  • Maulwurfh√ľgel: Der Maulwurfh√ľgel ist hoch und rund. Das Loch zum Gangsystem befindet sich in der Mitte des H√ľgels und f√ľhrt senkrecht nach unten. Die Anordnung der H√ľgel ist regelm√§√üiger als bei der Schermaus.

 

 

Keine Förderung

Eine spezielle F√∂rderung der Schermaus ist nicht n√∂tig, denn die Art kommt sehr h√§ufig vor. Die W√ľhlmaus hat als Beute f√ľr viele Kleinraubtiere (z.B. Mauswiesel, Hermelin, Fuchs) und Greifv√∂gel (z.B. Steinkauz, Schleiereulen, Turmfalken) eine gewisse √∂kologische Bedeutung.

Konflikte mit dem Mensch

Schermäuse werden lokal bekämpft, wenn sie in Obstanlagen und in Wiesen durch ihre Gangsysteme zu starke Schäden an der Wiesenvegetation anrichten.

Mehr Informationen 
StadtWildTiere
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